Ethik der Entwicklung

Der Tagungsband zum Forum Sozialethik 2010 ist unter dem Titel „Ethik der Entwicklung. Sozialethische Perspektiven in Theorie und Praxis“ erschienen:

Dieser Tagungsband bietet zunächst eine theoretisch-anthropologische Grundlegung, die den weiten Begriff der Entwicklung vor allem in der Auseinandersetzung mit T. W. Pogge pointiert. Daran schließt sich eine Diskussion praxisbezogener Fragen an, die zum einen die Diskurse um Nachhaltigkeit und Umweltethik aufnimmt und zum anderen interkulturelle Perspektiven vorstellt, die die Relevanz der Vermittlung zwischen divergierenden Konzepten guten Lebens in der Entwicklungszusammenarbeit deutlich machen. Die Problematisierung der Rolle supranationaler institutioneller Akteure in der globalen Domäne wie ILO, UN und der christlichen Kirchen schließt die Zusammenstellung dieser Schlaglichter auf das Thema Entwicklung ab.

Diese Beschreibung, weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden sich auf den Seiten des Aschendorff Verlags.

Demele, Markus / Hartlieb, Michael / Noweck, Anna (Hrsg.)
Ethik der Entwicklung
Sozialethische Perspektiven in Theorie und Praxis
Forum Sozialethik, Band 9

ISBN 978-3-402-10635-8

215 Seiten, kart., 15,5 x 23 cm, erschienen 2011

am Aschermittwoch…

… ist alles vorbei – das hat den großen Vorteil, dass nun endlich Zeit ist über die Erlebnisse im Karneval zu berichten. Nachdem ich nun zwei Jahre im tiefen Süden die Fastnacht erlebt habe, wurde dieses Jahr der Rheinmündung entgegen geandert – nach Mainz. Diagnose für nächstes Jahr – man muss noch weiter rheinabwärts!

Mainz wie es singt und lacht – sing leider weniger und verwechselt manchmal wohl Fastnacht und Apès ski – dabei dachte ich dort gibt es auch eine eigne Liedguttradition, aber vielleicht nur eine vergessene. Trotzdem volle Stadt, langer Zug und man ruft zwar nicht Alaaf aber Gott sei Dank Helau. Da muss man ja schon dankbar sein, denn es geht viel schlimmer – wie ja schon Narri Narro in Freiburg zeigte und wie ich dieses Jahr lernen durfte z.B. mit Hasi Palau in Paderborn. Schöne Einblicke in die närrischsten Karnevalsrufe unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Narrenruf

so schön

ich war bei Gisbert zu Knyphausen – mittlerweile kein Geheimtip mehr, aber immer noch ein Tip – sooooo schöööööön!!!!

Wer mehr erfahren will oder reinhören: http://www.myspace.com/gisbertzuknyphausen

„Krieg und Medien in Amerika“

zu diesem Thema konnte man  gestern abend Dr. Claus Kleber, Frontmann des ZDF,  im Audimax der Universität Freiburg hören -  oder auch nicht. Die Veranstaltung war leider so hoffnungslos überfüllt, dass es keine Chance gab eine halbe Stunde vor Verantsaltungsbeginn noch Einlass zu finden. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch, weder im Saal, der im Rahmen des Bildungsstreiks auch in Freiburg, wie an fast allen Universitäten besetzt ist, noch davor. „Wir wolln rein“ , „Die Tür bleibt auf“ , „Clausi für alle“ skandierten die Leute vor und hinter der Tür solidarisch und  lautstarkt. Dieses Unruhe, die den Vortrag erst verspätet starten ließ, lag sicherlich auch an der schlechten Informationspolitik, die Interssierte lange ohne konkrete Aussagen warten ließ. Mit Hinweis auf den Brandschutz, durften viele frei Plätze auf den Treppen nicht besetzt werden.  Komisch, dass in überfüllten Vorlesungen der Brandschutz anscheinend keine Rolle spielt. Zu guter letzt gelang es leider erst ungefähr 1 1/2 Stunden nach Beginn eine Tonübertragung nach draußen zu legen.

Dann endlich konnten auch die, die solange geduldig gewartet hatten, vor dem Saal zwischen Zelten und Protesplakaten dem Vortrag lauschen. Nicht der schlechteste Ort, wie sich herausstellte. Hier gab es für die besetztenden Studenten veganes Essen und Getränke und für die anderen Einblicke in den Protest und natürlich für alle den Vortrag.  Der war dann auch nicht schlecht. Wordgewandt und mediengeschult berichtet Claus Kleber von seiner Einschätzung zur Kriegsberichterstattung, von der Macht der Bilder, von Wahrheit und Propaganda. Interessant ja, aber oft blieb es an der Oberfläche. Einschätzungen wie die, dass die Bevölkerung Amerikas nach dem 11. September gar nichts anderes hören wollte als patriotische Berichte, mögen stimmen und vielleicht auch viel erklären, reichen aber nicht aus, sondern müssten darum erweitert werden wie man zukünftig mit diesem Wissen umzugehen gedenkt. Hier wäre es schön gewesen mehr darüber zu hören wie Medien zwischen Markt und Verantwortung agieren sollten.  Dennoch alles in allem, auch Dank Andekdoten von Herrn Kleber und der Atmospähre vor dem Audimax, ein gelungener Abend.

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weils so schön ist und weil ich darum gebeten wurde hier noch ein bisschen Werbung:

vom 14. bis 16. September 2009 findet das Forum Sozialethik statt. Diesmal zum Thema „Anthropologie und (christliche) Sozialethik“.

Das Forum Sozialethik ist eine Initiative junger Sozialethikerinnen und Sozialethiker. Es dient dem Austausch von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern (Promotion, Habilitation, Privatdozenten/innen) sowie fortgeschrittenen Studierenden des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. Interessierte benachbarter Disziplinen sind herzlich wilkommen.

Hier gibt es das Programm, die Anmeldung und weitere Informationen.

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Titelblatt basicsSoziale Arbeit und Ethik

Mitarbeitende und Organisationen im Sozialwesen sind oft mit ethischen Herausforderungen konfrontiert. Viele Krankenhäuser haben mittlerweile Ethikkomitees und führen Fallbesprechungen durch. Vergleichbare Reflexionsmethoden gibt es jedoch bislang im Sozialwesen nicht.

Dieses Buch schließt die Lücke und hilft Leitkriterien im Team und in der Organisation festzulegen. Es bietet konkrete Instrumente zur ethischen Entscheidungsfindung und Klärung von Konfliktfällen im Arbeitsalltag. Zahlreiche Fallbeispiele  aus der sozialen Arbeit eröffnen dabei einen leichten Zugang zum Thema.

Ulrike Kostka, Anna Maria Riedl
Ethisch entscheiden im Team
Ein Leitfaden für soziale Einrichtungen
ISBN 978-3-7841-1885-7

Bestellmöglichkeit hier: Ethisch_entscheiden_E-Flyer_k

Neue Enzyklika Caritas in veritate

heute ist die neue Enzyklika „Caritas in veritate“ von Papst Benedikt XVI. auf Deutsch erschienen. Für alle die nicht die Zeit finden alle 73 Seiten zu lesen hier für den ganz schnellen Überblick mit wordle.net in eine Tag Cloud verwandelt:

wordle caritas in veritate

eine größere Version auch zum ausdrucken gibts hier

Die Toscana Deutschlands

…ich weiß es gibt viele Orte die dies von sich behaupten, aber wenn es für einen stimmt, dann wirklich das Markgräflerland.  Natürlich ist auch an Freiburg und der Regio nicht alles so toll, wie es von Reiseführern und Einheimischen gerne behauptet wird, z.B. das Wetter, das kann ich aus eigener Erfahrung berichten, war in Franken einfach schöner und vor allem war der Himmel so viel blauer. Aber zurück zur Toscana: Wer einmal aus dem Schwarzwald herunter ins Markgräflerland gefahren ist, der weiß,  wovon ich rede. So müssen sich die ersten Germanen gefühlt haben als sie über die Alpen nach Italien kamen. Eine Ebene voller Wein, Wärme, Obst und gutem Essen und abends versinkt im Westen, in allen Rot- und Rosatönen die der Himmel kennt, die Sonne in Frankreich hinter den Vogesen.

Vor allem das gute Essen muss man erwähnen. Wenn für mich armen Menschen, der ich in Nordhessen groß werden musste, schon Franken mit seinen netten Landgasthöfen ein kulinarisches Paradies war, dann ist das Markgräflerland so etwas wie das Paradies für die oberen 10 000. Da man gar nicht alle schönen Dinge aufzählen kann die es hier zu entdecken gibt und jeder ja auch nocht etwas selbst erleben soll, hier nur ein Tip für alle die gut und regional essen möchten: Der Pfaffenkeller in Wollbach der etwas andere Bio-Hofladen & Bio-Restaurant. Ein wirklich lohnendes Ziel für einen Ausflug.

Ausblicke I.

jetzt wo ich schon bald wieder Abschied von Freiburg nehme, muss ich vorher natürlich noch ein bisschen die Stadt genießen. Das ist gar nicht so schwer, wie vor allem die schönen Ausblicke beweisen.
Blick vom Dach der Caritas auf Münsterturm und Schwarzwald

Blick vom Dach der Caritas auf Münsterturm und Schwarzwald

                                                                    
Blick aus meinem Zimmer im Winter

Blick aus meinem Zimmer im Winter

Blick aus meinem Zimmer im Winter

Blick aus meinem Zimmer im Winter

Erdbeben

heute Nacht habe ich in Freiburg mein erstes Erdbeben erlebt. Sehr komisches Gefühl, vor allem wenn man das nicht kennt und erst einmal nicht weiß was los ist. Fühlte sich ein bisschen an als wäre ein LKW in unser Haus gefahren und das ganze Haus irgendwie in Bewegung.

Das  baden-württembergische Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau  (LGRB) meldet ein Erdbeben der Stärke 4,5 und das ist für die Region gar nicht so wenig wenn man sich die Vergleiswerte der letzten Erdbeben anschaut (http://www.lgrb.uni-freiburg.de/lgrb//Fachbereiche/erdbebendienst/erdbebenmeldung).

plot0905051

Seismogramm des Erdbebens vom LGRB

Größere Schäden scheint es jedoch weder in meiner Wohnung noch in der Region zu geben, trotz  des nach einem  Bericht des SWR (veröffentlicht am 05.05.2009 auf seiner Internetseite) “vergleichsweise starken Bebens“.

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